Stuttgart

 

Regionalbeauftragte

Dr. Wolfgang Allehoff    Kirchheimer Str 60    70619 Stuttgart

0711 – 459 83 80                      liberalesenioren_stuttgart@a-b-consult.de

Günther Hammer               g.reinholdhammer@gmx.de

Winfried Schulz                   winfried.schulz1@t-online.de

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Download Jour Fixe Jahresprogramm 2015: LSI JF Programm 2015 Ganzjahr 150415

 

Download Jour Fixe Jahresprogramm 2014: 2014 Jour Fixe Gesamt-Plan LSI Stuttgart 

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Vortrag Dr. Werwigk: Altersarmut in Deutschland
Jour Fixe vom 9. Oktober 2013

 Altersarmut in Deutschland – Wie können wir uns davor schützen?

 Referent: Dr. Mathias Werwigk, Diplom-Volkswirt, Leiter der Vermögensberater der LG und heute Direktor für Geld, Kapitalmarkt und Börse bei der LBBW/BW-Bank.

Er ist neben anderen Funktionen seit 2001auch  Mitglied im Verwaltungsrat der ev. Schulstiftung.

1.     Die gesellschaftliche Grundsatzdiskussion einer Spaltung der Gesellschaft in „Arm und Reich“ spielt auch hier eine große Rolle.

 Dazu führt Dr. Werwigk einige Zahlen an: Durchschnittseinkommen  beträgt ca. 33.000,- €.

  • Wer mehr als 74.000,-€ verdient, zählt zu den obersten 10% der Spitzenverdiener.
  • Im Durchschnitt haben die Deutschen  44.000,-€ Vermögenswerte auf der hohen Kante.
  • Der Vergleichswert  für Zypern beläuft sich auf 280.000,- €. 
  • Fast das gesamte  Aufkommen der  Einkommensteuer wird von der oberen Hälfte der Einkommensbezieher aufgebracht.
  • Knapp 50%  der Bevölkerung zahlen keine Einkommensteuern.

Erkenntnis: Wir sind weniger reich als wir glauben aber unser Sozialstaat funktioniert.

 2.     Der heutigen Rentnergeneration geht es vergleichweise gut!

 51% der Rentner haben eine Immobilie. Auf die Gesamtbevölkerung bezogen sind es nur 44%.

  • Rentnerehepaare haben ein durchschnittliches Einkommen von 2.500€,-p.m., alleinstehende Männer im Rentneralter beziehen im Durchschnitt 1.400,-€, Frauen im Seniorenalter jedoch nur 1.050,-€.
  • Diese Alterseinkünfte setzen sich zusammen aus
    • gesetzlichen Renten,
    • Beamtenpensionen,
    • Betriebsrenten,
    • Mieten und Kapitaleinkünfte.

 

  • Betrachtet man allein die gesetzliche Rentenversicherung, dann werden an Männer durchschnittlich 985,-€  und an Frauen nur 495,- €. im Monat ausbezahlt.


Erkenntnis: Das zeigt überdeutlich, dass zusätzliche Instrumente der Alterssicherung eingesetzt werden müssen.

 3.     Droht künftig zunehmende Altersarmut?

 Gründe, die dafür sprechen könnten:

    • Ungünstiger demographischer Wandel,
    • längere Lebenserwartung,
    • schwindende Familienverbünde,
    • unstete Berufsverläufe (Generation „Praktika“),
    • progressiv steigende Gesundheits- und Pflegkosten im Alter,
    • zu geringe private Vermögensbildung,
    • Inflation,
    • Finanzkrisen.

Erkenntnis: Heute sind bereits 3% der über 65-Jährigen auf  die staatliche Grundsicherung angewiesen.

 4.     Von der Kriegsgeneration für die Zukunft lernen

 Nach 1945 hatten die Menschen denkbar  schlechtere Perspektiven auf Wohlstand als die heute lebenden Generationen.

  • Genau diese Menschen haben aber in den letzten 20 Jahren ihren Ruhestand in einem früher nicht für möglich gehaltenen Wohlstand verlebt.
  • Ihr Erfolgsgeheimnis: Fleiß, Sparsamkeit, Anpassungsbereitschaft, Bescheidenheit, Kreativität.

 Erkenntnis: Wenn wir diese Eigenschaften reaktivieren, können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern.

 Soziale Netzwerke aufbauen und pflegen,

  • private und betriebliche Altersvorsorge nutzen,
  • Immobilie erwerben,
  • Vermögen bilden.

 5.     Resumée

 Drohende Altersarmut in Deutschland nicht wahrscheinlich. Voraussetzung ist aber, dass wir auf die veränderten Entwicklungen reagieren. Nichtstun oder Kopf in den Sand stecken ist gefährlich.

Gegen Altersarmut wirken:

  • Automatische Anpassungsprozesse (z.B. Vollbeschäftigung am Arbeitsmarkt)
  • Individuelle Anpassungs- und Vorsorgeanstrengungen (= Privater Vermögensaufbau),
  • Politische Handlungsspielräume (z.B. späteres bzw. flexibles Renteneintrittsalter)
  • Vertrauen auf Marktmechanismen und
  • Selbstverantwortung!

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  Vortrag Dr. Mehrländer: Die genossenschaftliche Ethik der Liberalen

Download: Die genossenschaftliche Ethik der Liberalen Impulsreferat 13092013

 

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  Unserem Mitglied Dr. Winfried Klaas zum 75.

Download:  Dr Klaas 75

 

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Jour Fixe Impulsreferat „Der Rentenrebell“

Download:  LSI Jour Fixe Renten Jun 2013

 

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Neuer Jour Fixe Jahresplan 2013

 

Download hier:   2013 Jour Fixe Plan LSI Stuttgart

 

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Thema: Senioren und Generationengerechtigkeit.

LSI Jour-Fixe-Veranstaltung am  6. März  2012

Mehr Details hier:  LSI Stuttgart Jour Fixe Mrz 2013 Generationen

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Thema: Kosten der Energiewende – Ist sie bezahlbar?

 

Ist die Energiewende bezahlbar?
Deutscher Sonderweg in der Energiepolitik – drohen De-Industrialisierung und soziale Spaltung?

 Unter dieser Fragestellung veranstalten die Liberalen Senioren Stuttgart zusammen mit der Seniorenunion Esslingen eine Vortragsreihe.

Ausführlicher Bericht siehe Regionen  (überregionale Berichte)

(hsk/wha)

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Thema: Landwirtschaft – Treiber oder Puffer beim Klimawandel

Prof. Dr. rer. nat. Karl Stahr,  Lehrstuhlinhaber am Institut für Bodenkunde der Universität Hohenheim, geht in seinem Vortrag auf die Auswirkungen des Anbaus von Energiepflanzen auf unser Klima ein.

Professor Stahr gibt einen Einblick in den Themenkomplex  Bioenergie und Landnutzung unter Berücksichtigung der Landschaftsfunktionen und der Landschaftsressourcen. Erklärt werden die vielschichtigen Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft, Treibhausgasproduktion, C02-Footprint und Nachhaltigkeit.

Aussschnitte aus seinem interessanten Vortrag  können Sie hier als pdf runterladen.

Landwirtschaft – Treiber oder Puffer beim Klimawandel Stahr_05-09-12

 

 

 

 

 

 

 

 

 

v.l.n.r.: Dr. Wolfgang Allehoff, Prof. Dr. Karl Stahr,

Günther Hammer

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Thema: Den eigenen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der anderen muss man leben.
Jour Fixe vom 13. Juni 2012 der Liberalen Senioren Stuttgart

Wir sind zu Gast: Hospiz St. Martin, Stuttgart-Degerloch: Dr. Angelika Daiker (Gesamtleitung)

… unter diesem Motto stellte Frau Dr. Angelika Daiker, Gesamtleiterin,  den Hospiz-Gedanken in St. Martin in Stuttgart-Degerloch vor. Der Vortrag und die Führung durch das Haus und den offenen Hospiz-Bereich im Rahmen unseres Juni-Jour Fixes vom 13. Juni 2012 haben Vorurteile beseitigt und neue Sichtweisen eröffnet. Dr. Wolfgang Allehoff bedankte sich für eine rundum gelungene Veranstaltung (siehe Bild).

Beeindruckend war vor allem die Synthese zwischen dem theoretisch geschilderten Konzept und der Umsetzung in gelebter Praxis. Das fängt beim architektonischen Eindruck des Haus-Ensembles an. Der Eingangsbereich strahlt gediegene Würde und sehr freundliche Souveränität aus, was durch helle, lichtdurchflutete Räume bestätigt wird. Das Ambiente ist authentisch positiv.

Hervorzuheben ist:

  • Das 2007 eröffnete Hospiz St. Martin ist eine Einrichtung des katholischen Stadtdekanats  Stuttgart und hat für viele Hospiz-Einrichtungen in Baden-Württemberg Modell-Charakter.
  • Das Hospiz hat zwei Schwerpunkte:
    • Pflege von schwerkranken sterbenden Menschen (stationär und ambulant)
    • psychologische und seelsorgerische Betreuung der Angehörigen vor und nach einem Trauerfall
  • Der Schwerpunkt liegt nicht in high-tech-Medizin-Betreuung von Sterbenden – dafür sind andere Stellen zuständig – sondern in der „ganzheitlichen“ Pflege der „Gäste“ (wie die Patienten dort heißen) in Bezug auf Körper und Geist und den Beziehungen zu Angehörigen und Freunden.  Das generelle Motto ist:  „Das Ziel ist nicht mehr Tage im Leben,  sondern mehr Leben in den verbleibenden Tagen zu haben.
  • Besondere Zuwendung bei der Trauerarbeit brauchen Jugendliche und junge Erwachsene, die einen Elternteil verloren haben. Hier werden Kunst- und Musik-Therapie angeboten. Durch den demografischen Wandel brauchen aber zunehmend auch Jungsenioren (55 – 65 Jahre) Unterstützung, wenn deren hochbetagte Eltern gestorben sind und jungverwitwete Trauernde, die mit ihren Kindern nach dem Tod des Partners alleine dastehen.
  • Neben der professionellen Kranken-Pflege durch geschultes Personal ist das Hospiz auch auf ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter angewiesen. Diese werden sehr sorgfältig auf Ihre Arbeit vorbereitet. Interessenten bietet das Hospiz am 15. 10. 2012 einen Informationsabend. Der Vorbereitungskurs beginnt im Januar 2013.
  • die katholische Kirche ist zwar der Träger der Einrichtung, die „Gäste“ sind aber konfessionell gemischt (Im Jahr 2011: 52% Evangelische, 30% Katholische, 18% andere).  Es sind alle Nationalitäten vertreten.
  • Der Dienst ist für die Betroffenen kostenfrei.
  • Das Thema „Autonomie bei Sterbenden“  (Stichworte: Patientenverfügung; Vollmacht) wird vom Hospiz St. Martin thematisiert. Als Mitglied in der „Esslinger Initiative Vorsorgen- Selbstbestimmen e.V.“ bietet das Hospiz Informationsgespräche an, ein Angebot das rege genutzt wird.

Die musterhafte Arbeit können Sie über Spenden an die Hospiz-Stiftung unterstützen.  Bitte informieren Sie sich auch über das ausführliche Veranstaltungsprogramm unter www.hospiz-st-martin.de. (-ff)

v. l.: Dr. Daiker, Dr. Allehoff

 

 

 

 

 

 

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 Thema: Die Integration älterer Menschen mit Migratoinshintergrund
Jour Fixe vom 7. März 2012 der Liberalen Senioren Stuttgart

Zu Gast: Fritz Weller, Caritas Stuttgart

  Fritz Weller, ist seit 1986  beim Caritasverband Stuttgart in verschiedenen Funktionen tätig. Seit 2006 leitender Mitarbeiter und mit der Leitung des Bereichs Migration und Integration betraut. Im Rahmen dieser Tätigkeit steuert und verantwortet er seit Januar 2009 den Prozess der Interkulturellen Öffnung der gesamten Organisation mit ca. 1500 Mitarbeitenden. Dieser Organisationsentwicklungsprozess hat zum Ziel, alle Dienstleistungen und Angebote des Verbandes an die Herausforderungen unserer Einwanderungsgesellschaft anzupassen. Als Bereichsleiter Migration und Integration Caritas Stuttgart, stellt er  die Herausforderungen für das Integrations-Konzept der Caritas vor. 40% aller Einwohner Stuttgarts haben einen Migrationshintergrund. Keine andere deutsche Großstadt ist ähnlich international geprägt.

Unsere Pressemitteilung für den Download finden Sie hier:  LSI Stuttgart Jour Fixe PM 2012_3 Weller

 

 

 

 

 

 

 

 

v.l.n. r.: Dr. Günter Stübel (Stadtrat Stuttgart), Fritz Weller (Caritas Stuttgart),
Dr. Kurt Sütterlin (Vorsitzender LSI Baden-Württmberg)

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Thema: Wir-eG statt Ich-AG
Jour Fixe vom 1. Februar 2012 der Liberaeln Senioren Stuttgart

Zu Gast: Dr. Horst Mehrländer

  Nach seinem Studium war er bis 1977 beim Bundesministerium für Wirtschaft, anschließend in der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag. 1985 leitete er für drei Jahre ein Referat in der Abteilung Europapolitik des Bundesministeriums für Wirtschaft. 1989 wurde er Leiter des Ministerbüros von Bundeswirtschaftsminister Helmut Haussmann und ab 1991 war er Leiter einer Unterabteilung im gleichen Ministerium.
Träger des Bundesverdienstkreuzes und der Verdienstmedaille des Landes Baden Württemberg; Staatssekretär im Wirtschaftsministerium BW des Kabinetts Teufel/Öttinger bis 2006.  Seit 1998 bis heute Vorsitzender des Aufsichtsrats der Projektgesellschaft Neue Messe.
Mitglied bei der „LIM“ und den „Liberalen Senioren Stuttgart“.

Den überarbeiteten vollstandigen TExt des Vortrages finden Sie für den Downlaod hier:

Mehrlaender Wir-eG statt Ich-AG_2

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