Liberale Seniorenpolitik

Die Liberale Senioren Initiative (LSI)
Baden-Württemberg
ist eine eigenständige Vereinigung und frei und  unabhängig in ihrer Meinungsäußerung. _________________

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Die LSI ist in Regional-verbänden organisiert und nimmt liberal denkende Frauen und Männer jeden Alters als Mitglieder auf.  _______________________
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Sie steht im politischen
Spektrum zwar der FDP konstruktiv kritisch nahe, eine Partei-Mitgliedschaft
ist damit nicht verbunden. _______________________

Logo AktuellZitat der Woche:

Es genügt nicht, nur fleißig zu sein – das sind die Ameisen. Die
Frage ist vielmehr: wofür sind wir fleißig?
(Henri David Thoreau)

August 2015

TTIP – Pro & Contra

LSI Stuttgart Newsletter 11 Freihandelsabkommen_2

 


Liberaler Seniorentag 2015: Chancen innovativer Versorgungskonzepte in der Gesundheitswirtschaft und Pflege besser nutzen

„Innovative Versorgungskonzepte wie beispielsweise die Telemedizin sind ein wesentlicher Schlüssel zur Sicherung der ärztlichen Versorgung. Die Möglichkeiten zur Qualitätssicherung beispielsweise bei den chronischen Erkrankungen sind überzeugend.“ Dies sagte Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Ulrich Rülke auf dem Liberalen Seniorentag am 20. Juni im voll besetzten Plenarsaal des Landtags. „Es muss nun darum gehen“, so Rülke, „nach den Jahren der Testphase, in denen die umfassenden Potenziale und Chancen der Telemedizin für die Unterstützung der ärztlichen Versorgung von allen Seiten beleuchtet wurden, endlich in die Regelversorgung einsteigen zu können.“ „Wir fordern daher vom Bund und auch von der Landesregierung, aktiv auf die entsprechenden Änderungen im Vergütungsrecht der gesetzlichen Krankenversicherung hinzuwirken“, unterstrich der sozialpolitische Sprecher Jochen Haußmann. Zum nunmehr achten Mal führte die FDP-Landtagsfraktion in Zusammenarbeit mit der Liberalen Senioren Initiative (LSI) den Liberalen Seniorentag durch, in dessen Rahmen ausgewiesene Experten zur Diskussion eingeladen sind. In diesem Jahr lautete der Titel „Innovative Versorgungskonzepte mit Zukunft: Gesundheit und Pflege.“
In seinem Grußwort ging der Vorsitzende der Liberalen Senioreninitiative Baden-Württemberg, Dr. Wolfgang Allehoff, auf die immer wichtiger werdende Rolle bürgerschaftlichen Engagements insbesondere von Menschen mit großer Lebenserfahrung ein. Aus seiner Sicht sei ein positiver und in die Zukunft gewandter generationenübergreifender Ansatz zielführend zur Beantwortung der Fragen des demografischen Wandels. Zu den Erfordernissen und technischen Möglichkeiten zukünftiger Pflegeversorgung referierte Prof. Dr. Axel Kern von der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Als profilierter Wissenschaftler, der in diesem Bereich auch über internationale Erfahrung verfügt und sowohl Gründer als auch Leiter des Steinbeis-Transferzentrum „Gesundheits- und Sozial-Systeme-Forschung“ ist, war er ein idealer Ansprechpartner. Zur Telemedizin als Baustein innovativer Versorgung mit Lebensqualität und Versorgungssicherheit stand Norbert Niedworok, Geschäftsführer der vitaphone GmbH aus Mannheim, nach seinem Vortag Rede und Antwort. Sein Unternehmen treibt seit nunmehr 16 Jahren die Telemedizin voran und versucht so, Mensch und Medizin zu vernetzen. Aus seiner Sicht biete die Telemedizin erhebliches Potenzial und könne insbesondere für den Ländlichen Raum segensreich wirken. Wichtig sei es, dass die Telemedizin nun endlich voll in die Regelversorgung einbezogen werde. Im abschließenden Beitrag des sozialpolitischen Sprechers der Fraktion, Jochen Haußmann, ging es um Gesundheit und Pflege als elementare landespolitische Herausforderungen der Zukunft. Haußmann legte dar, dass die Sicherung der Gesundheitsversorgung im Land, sei es im ambulanten wie auch im Krankenhausbereich, neben der Pflege immer mehr zum wichtigen Standortfaktor werde. Es sei deshalb wichtig, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen. Dabei müsse die Struktur der Zukunft vom Patienten aus gedacht werden und die bisherigen Sektorengrenzen überwunden werden. „Was die Bundesregierung und auch die Landesregierung jedoch bisher vorgelegt haben, geht am Kern des Problems vorbei. Weder wird die unsinnige Aufkaufpflicht für Arztpraxen und den Terminservicestellen nach dem sogenannten Versorgungsstärkungsgesetz noch das groß angekündigte Krankenhausstrukturgesetz eine echte Hilfe sein“ so Haußmann. Zumal sich das Land viel zu passiv in den Verhandlungen mit dem Bund zeige. Haußmann weiter: „Wir haben als Opposition konstruktiv aufgezeigt, welche Wege beschritten werden können. Sowohl mit unserem 10-Punkte Plan zur Neuausrichtung der Krankenhausplanung und Investitionsförderung als auch mit unserem Impulspapier zur Einführung eines Fördermodells zur 24-Stunden-Betreuung in der eigenen Häuslichkeit.“

 


Liberaler
Seniorenkongress

20. Juni 2015 

Stuttgart

 

Doctor With X-Ray On Digital Tablet Consoling Patient In Hospita

info@liberale-senioren-bw.de
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 Foto: Dr. Wolfgang Allehoff, Jochen Haußmann MdL, Prof. Dr. Axel Kern, Norbert Niedworok (von rechts)

Liberaler Seniorentag 2015

 

 

 

 

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Beim Landesseniorentag am 2. Juli in Karlsruhe waren wir mit Info-Stand und prominenten LSI-Mitgliedern vertreten.

Landesseniorentag 2015 KA

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Landesseniorentag 2015 KA

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Bericht zum Besuch der Musterwohnung am 2. Juli 2014 siehe unter Aktuelles
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Vorstandsbrief 2015 Juni2015 LSI Vorstandsbrief Juni  _________________________
Die alte (rot-grüne) Energiewende ist gescheitert. Wir brauchen einen Neu-Start
2013 LSI Summary Energiewende
 Selbstbild der Liberalen Senioren  Das neue Selbstbild der Senioren
_________________________ LSI Stuttgart Newsletter 10 Seniorenfreundlicher_Service
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Logo Absichten

 


 

 Dr. Wolfgang Allehoff
Allehoff Bild Publi heller Hintergrund
Meine Damen und Herren,    „Generationengerechtigkeit bedeutet, den kommenden Generationen Gestaltungsmöglichkeiten zu lassen“
Wir Liberale Senioren sehen darin einen aktiven Gestaltungsauftrag, der gemeinsam von Jung und Alt angegangen werden muss.
Eine ernsthafte Diskussion zum demografischen Wandel darf nicht missmutig geführt werden mit dem Tenor „zu wenig Kinder und zu viele wohlhabende Alte“
• Eine faire Lastenverteilung zwischen Jung und Alt ist für uns ein realistisches und erreichbares Ziel.
• Politisches Handeln hat aber nur Bestand, wenn es generationenübergreifendem Denken und dem entsprechenden Umsetzen verpflichtet ist.



Als Beispiele für das, was wir im Sinne gemeinsamer Anstrengung einbringen können, möchte ich an dieser Stelle fokussiert vier nennen:

1. Unsere Arbeitsgruppe „Energiewende“ mit der Hauptfragestellung „Wer zahlt die Kosten und welche Lösungsoptionen sehen wir?“
2. Die Arbeitsgruppe „Wohnen im Alter“ mit der Fragestellung „Wie sieht der Altbestand an Wohnungen aus? Was muss nachhaltig getan werden“
3. Die Arbeitsgruppe „Pflege“ mit der Fragestellung „Wie kann die Lebensqualität für pflegebedürftige Menschen deutlich verbessert werden?“

4. Die Arbeitsgruppe „Beschäftigungsfähigkeit“ mit der Fragestellung „Wie können wir durch lebenslanges duales Lernen sicherstellen, dass die individuelle Beschäftigungsfähigkeit (employability) in jeder Lebensphase gewähleistet ist?“

Ziel bei allen Projekten ist nicht, das Rad neu zu erfinden, sondern Anschub und Denkanstöße zu geben für Generationen-übergreifende Initiativen, die Fehlentwicklungen korrigieren sollen.


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Wir beschäftigen uns mit wichtigen gesellschaftlichen Themen, die wir in unserem Flyer zum Herunterladen zusammengefasst haben.  PDF-Download  LSI Flyer_Liberale_Senioren_web

Zum Schluss ein Appell an uns alle:

 Selbst gesellschaftlich und politisch aktiv bleiben,

 die Unterstützung anderer herausfordern

· und erst dann staatliche Maßnahmen einfordern denn  den Liberalen Senioren geht es dann wirklich gut, wenn möglichst viele von Ihnen mitmachen.

    Machen auch Sie mit!  Denn das Generationen-übergreifende Denken und Handeln ist Schüssel für liberale Zukunftsgestaltung.

Unsere Kooperationspartner:

  

 www.bagso.de   www.landesseniorenat-bw.de
 logo_bagso  LSR BW