Meine Damen und Herren,
wir als Senioren haben uns Gedanken gemacht, was in der aktuellen Situation der Liberalen wichtiger ist, Besinnung auf alte Tugenden oder Entwicklung eines Liberalismus 2.0.
Wir Baden-Württemberger Liberalen waren schon 1848 federführend bei der Konzeption der Idee was liberal sein kann und muss und mit den Freiburger und Karlsruher Thesen haben wir das auch für die Zukunft angepasst.
Es geht bei solchen philosophischen Überlegungen nicht um ein entweder oder – sondern um ein überzeugtes sowohl als auch.
Also – was Liberalismus sein kann und soll – da macht uns keiner was vor.
Aktuell geht es aber um einen dritten Weg – den dritten Weg.
Nämlich: Was ist hier und jetzt zu tun, dass dieses Land wieder auf die Beine kommt.
Und da unterstützen wir nachdrücklich den Weg von Hans-Ulich Rülke, den er zum Beispiel in seinem Artikel in der Online-Zeitschrift Cicero eingeschlagen hat.
Er sagt, warum es mit der EU so nicht weitergeht.
Erstens: Die EU-Bürokratie muss sofort auf Null gesetzt werden.
Zweitens: Die Resilienz – also die Anpassungsfähigkeit innerhalb der EU muss gestärkt werden – ein „weiter so“ darf es nicht geben. Die Anpassung betrifft die gemeinsame Verteidgung, die gemeinsame Verteidigung und Sicherheitspolitik und ein gemeinsames europäisches Asylsystem.
Drittens: Zu diesem disruptiven Neufanfang gibt es keine demokratische Alternative. Fangen wir also mutig an.
Ich schlage Ihnen deshalb folgendes vor: wenn Sie ein internetfähiges Handy haben, gehen Sie auf die Homepage von Cicero und lesen Sie die Vorschläge.
Dann entwickeln Sie bitte eigene, kommen zu uns auf unseren Infostand im Foyer und sagen uns Ihre drei Hauptforderungen.
Denn jeder sollte sich darüber Gedanken machen. Wir sind bei der Erstellung unserer nächsten Ausgabe unserer Verbandsbroschüre.
Kommen Sie auf unseren Infostand – Wir nehmen Ihre Vorschläge auf.